Snowboard Bindung

Snowboard Bindung Test & Vergleich

Snowboardbindungen: Die Verbindung zwischen Dir und dem Board

Wozu ist eine Snowboardbindung gut? Eine Bindung ist für die Kraftübertragung zuständig, zwischen dem Schuh und dem Board. Es existieren verschiedene Bindungen auf dem Markt. Wonach kannst Du entscheiden, welche Bindung für Dich die Richtige ist? Dafür gibt es eigentlich ein paar ganz persönliche Kriterien, zum Beispiel Deinen Fahrstil, Deine Fahrpraxis oder einfach Deine persönlichen Vorlieben. Kurz gesagt besteht eine Bindung aus drei Hauptbestandteilen:

  • Der Baseplate
  • Dem Highback
  • Den Straps

Grundsätzlich sind die Freerider, die eine direkte Kraftübertragung brauchen, für härtere Snowboardbindungen. Wohingegen Freestyler und auch Anfänger mehr Bewegungsfreiheit wünschen und eine Weichere bevorzugen.
Snowboardbindung im Test möchte jetzt erst einmal auf die Größe einer Bindung eingehen. Die Bindungsgröße hängt ganz von Deinem Boot ab. Das bedeutet die Länge und die Breite Deines Schuhs sollte ziemlich genau mit der Baseplate übereinstimmen. Drei große Hersteller die Unterschiede in den Größen anbieten sind: Rome, Nitro oder auch Burton. Die gängigsten Größen sind von S bis L, manchmal existieren auch XS oder XL. Einige Bestandteile der Bindung lassen sich dann zusätzlich noch justieren, wie die Toe, Heel-Ramp und die Straps. Dabei spielt es eine Rolle, wie hochwertig das Model ist.

Unsere Top 10 – Snowboard-Bindung

Aus Zwei mach Vier

Entscheidest Du Dich für eine Bindung mit Straps, dann gibt es die klassische zwei Strap-Bindung oder eine Speed-Entry-Bindung. Bei der ersteren Möglichkeit kannst Du beide Straps über Ratschen unabhängig öffnen und schließen. Selbst Deine Ferse kann unter Umständen durch den Ankle-Strap mehr Halt bekommen.
Die Speed-Entry-Bindung verbindet die beiden Straps miteinander und Du hast die Chance beide mit einer Ratsche zu fixieren. Du sparst zwar Zeit, aber es ist nicht ganz so exakt eingestellt. Das wären die ersten zwei verschiedenen Möglichkeiten, diese kannst Du jetzt verdoppeln, indem Du die verschiedenen Straps mit dem Heckeinstieg kombinierst.
Vorne die Verbindungen bleiben gleich, nur der Ein- und Ausstieg ist nun hinten. Das bedeutet, Du klappst das Highback nach hinten weg und schiebst den Schuh unter die geschlossenen Straps durch. Nur ein Handgriff und die Verbindung ist hergestellt. In diesem Fall werden Namen wie:

  • Cinch-Bindung
  • Fastec-System
  • Flow-Bindung

fallen. Um Unterschiede im Härtegrad zu verspüren, ist das Material des Highbacks entscheidend. Das reicht von dem Grad 1 (weiches Urethan) bis zum Grad 10 (steifes Karbon). Allerdings ist es wichtig, dass der Boot und der Härtegrad der Bindung aufeinander abgestimmt sind. Mit einem harten Boot eine weiche Bindung zu nehmen ließ sich im Snowboardbindung Test nicht vereinen. Zusätzlich zählt Dein Körpergewicht, also wiegst Du mehr, brauchst Du eine härtere Bindung. Sonst bekommst Du nicht den nötigen Halt.Dessen ungeachtet sind Bindungen in der Wichtigkeitsskala nicht auf dem obersten Platz beim Snowboarden. Ein gut sitzendes Paar Boots und ein gutes Snowboard sind schon tendenziell wichtiger, trotzdem kann die falsche Bindung einen Tag versauen oder verschönern. Spart bitte nicht am falschen Ende. Snowboardbindung im Test hat gezeigt, dass eine gute Bindung viel länger hält.
Wichtig ist jedoch der Komfort einer Bindung. Den ganzen Tag seid ihr auf sie angewiesen. So sollte die Straps gut halten und sich gut an den Schuh anschmiegen. Grundsätzlich sollte die Base ein Mittelding zwischen Dämpfung und Kontrolle bieten.

Einkaufstipps

Um Snowboardbindung im Test zu sehen, musst Du genügend Zeit einplanen. Lass Dich gut beraten und teste im Geschäft einfach ein wenig herum. Dabei sind die Modelle und Marken der verschiedenen Bindungen zu beachten. Für die Boots wäre es am besten am Nachmittag einkaufen zu gehen. Um diese Tageszeit sind Deine Füße am größten und so verhinderst Du, dass der Schuh Dir später zu klein ist. Und wichtig ist auch, bringe Dein eigenes Paar Socken mit. So kannst Du genau sagen, wie dick die Socken sind und wo die Nähte nicht anstoßen dürfen.

Neurungen der Saison

Die demütige Haltung, die man als Snowboarder beim Anschnallen einnimmt, ist schon nervig. Die Skifahrer gleiten elegant aus dem Lift, während der Boarder auf dem Boden sitzt oder leicht wackelig auf einer Ebene seine Schnallen festzieht. An einer Lösung wurde schon oft gearbeitet, doch ist es nicht so einfach. Diese Saison hat sich Burton diesem Problem mal wieder angenommen. Die „Step-on“ von Burton braucht allerdings einen passenden Schuh dazu. Zusammen gesehen kann man von einem Preis von ca. 600 € rechnen. Die neue Bindung ähnelt einer Skibindung.Es ist nicht so, als hätte es die Bindung noch nicht gegeben. Der Unterschied besteht jetzt an dem Highback. Die alte Bindung war als „Step-in“ bekannt und liegt in etwa fünfzehn Jahre zurück. Die Gerüchteküche erzählt sich, dass Jake Burton persönlich seine Ingenieure in die Werkstatt geschickt hat. Die neue Bindung wurde so gebaut, dass sie auf möglichst viele Boards passt. Mit nur zwei Schrauben kann die Bindung auf Dein Snowboard gebaut werden. Kombinierbar ist sie auch mit dem klassischen System mit vier Schrauben. Den Halt erhältst Du aus drei Fixierpunkten. Am Boot, oberhalb der Ferse, ist ein kleiner Knubbel angebracht. Der muss in den Verschluss einrasten. Dafür solltest Du möglichst am hinteren Ende einsteigen und den Vorderfuß hochziehen. Hörst Du das Einrasten, kannst Du den Fuß wieder senken. Der Schuh besitzt des Weiteren vorne links und rechts eine kleine Kante. Diese muss sich unter eine Nase einklemmen.
Die Snowboardbindung im Test hat ergeben, dass nach kurzer Zeit sich der Vorgang verinnerlicht und nicht mehr schwierig ist. Die „Step-on“ kann schnell das Vertrauen gewinnen. Beim Fahrgefühl unterscheidet sie sich kaum von einer herkömmlichen Bindung. Allerdings ist die Bindung nicht im Freestyle getestet worden, sodass Sprünge und ihr Umgang mit der Bindung nicht getestet wurden.Wie funktioniert der Ausstieg? Mit einem kleinen Hebel entriegelt man den Schuh. Es klingt ein wenig befremdlich, aber es kann mit der Bewegung vom Lösen der Ratschen gleichgesetzt werden. Die hintere Fixierung muss als Erstes gelöst werden und indem der Fuß nach außen gedreht wird, dadurch löst er sich vorne.
Die Boarderwelt hofft natürlich jetzt darauf, dass sich die alten Zeiten nicht wiederholen. Denn bei der alten Bindung klagten die Benutzer über das Problem, wenn sich zu viel Schnee unter dem Schuh festsetzte. Denn dann funktioniert das Einrasten nicht mehr. Ein neuer Versuch startet auf jeden Fall in dieser Saison.

Welche Vorteile bietet ein Internetkauf?

Im Internet wird heutzutage sehr viel abgewickelt. Einige behaupten, dass eine Snowboardbindung online nicht gut zu kaufen ist. Doch bei den Einkaufstipps last Du ja, Du sollst Dir Zeit nehmen. Das gelingt Dir zu Hause natürlich am besten. Denn ein professioneller Händler bietet Dir das Rückgaberecht an. So kannst Du in aller Ruhe zu Hause die Bindung testen und unter Umständen wieder zurückschicken. Zusätzlich bieten einige Händler durchaus gute Rabatte an. Da würde sich Dein Geldbeutel freuen.Grundsätzlich sind die eigenen Vorlieben immer noch der größte Faktor bei einem Kauf einer Snowboardbindung. Nimm Dir Zeit und versetze Dich in Deinen nächsten Winterurlaub.