Ebook Reader

Ebook Reader Test & Vergleich

Ständiger, bequemer und schneller Zugriff auf Hunderte, Tausende oder gar Millionen von Büchern? Dank moderner eBook Reader ist das längst kein Problem mehr. Digital Bücher zu lesen war zwar schon immer möglich, beispielsweise am Smartphone oder klassisch am PC, aufgrund der unpassenden Beleuchtung und dem natürlichen Flimmern der Geräte aber ausgesprochen anstrengend und unbequem. Das Amazon Modell behob erstmals die Nachteile, indem es eine sogenanntes Paper-White Display mit integrierter Beleuchtung angab, welches vom Kontrast einer einfachen Seite Papier ähnelt. EBook Reader waren fortan eine echte Alternative zu klassischen Büchern. Mit dem Tolino Shine möchte ein Produkt aus deutschem Hause dem Amazon Kindle seine Monopolstellung nun streitig machen.

Warum einen eBook Reader nutzen?

EBook Reader haben eine erstklassige Auswahl und sogar finanzielle Vorteile. Die dazugehörigen eBooks sind im Regelfall wesentlich günstiger als vergleichbare Paperbacks, zudem ist der Reader bei schweren (sehr dicken) Büchern einfach handlicher. Hochwertige Geräte wie der Kindle und Tolino Shine verfügen zudem über Markierungsfunktionen, Schnittstellen zu Wörterbüchern und angeschlossene Shops, die das Kaufen von Büchern so schnell und unproblematisch wie möglich gestalten. Besonders für unterwegs ist der Reader eine echte Hilfe, dann so werden nicht nur Spontankäufe möglich, auch kann eine beliebige Anzahl von Büchern jederzeit mit auf Reisen genommen werden.

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Die Modelle auf dem Markt

Trotz der Popularität von eBooks ist der Markt noch sehr übersichtlich. Das liegt vor allem an der quasi-Monopolstellung von Amazons Kindle. Dieser kommt in unterschiedlichen Ausstattungen und Preisklassen. Weitere eBook Reader sind die Modelle von Oyo und Trekstor, wobei diese nie konkurrenzfähig waren und daher durchaus komplett vernachlässigt werden können.

Die Optik und ihr Preis

Äußerlich ähneln sich Amazons Geräte und der Tolino Shine fast anstandslos, dafür wiegt Letzterer rund 25 Gramm weniger. Der Tolino besitzt außerdem einen Home-Button, der ergänzend zur Navigation eingesetzt wird. Die Displaygrößen sind, abgesehen vom Fire, ebenfalls identisch. Je nach Modell werden beim Kindle 49 bis 249 Euro fällig, der Tolino kommt mit einer UVP von 129 Euro – was auch ungefähr dem Preis eines vergleichbaren Kindles entspricht.

Der Büchershop

Beide Geräte haben eine WLAN Schnittstelle, über die auch alle Bücher heruntergeladen werden. Beim Kindle ist natürlich der Amazon-Bücher-Shop angebunden, während der Tolino immer über den Shop Bücher bezieht, in welchem er gekauft wurde. Jeder bei Thalia erworbene Tolino wird also auch mit Thalia verknüpft, der gleiche Fall würde auch für Weltbild gelten. Daher sollten sich Käufer im Vorfeld genau überlegen, wo sie das Gerät kaufen möchten.

Der Speicher

Beide Modelle besitzen 2 Gigabyte Speicher, wovon das Betriebssystem ungefähr 30% einnimmt. Der Tolino Shine bietet zusätzlich noch einen Slot für eine SD-Karte, mit der der Speicherplatz bequem erweitert werden kann. Beide Modelle lesen im Übrigen nicht die eBook-Formate ihres Konkurrenten. Vorhandene Bücher können also nicht vom Tolino zum Kindle oder andersherum übertragen werden.

Im Endeffekt ergibt sich ein Kopf-an Kopfrennen, bei dem die persönliche Präferenz entscheidet. Der Kindle hat einen etwas größeren Shop und eine etwas intuitivere Bedienung, während der Tolino Shine eine leicht optimierte Software nutzt.