Aufblasbare Board Stand Up Paddling

Aufblasbare Board Stand Up Paddling Test & Vergleich

Aufblasbare Board Stand Up Paddling

Der Trend im Wassersport sind seit einigen Jahren die SUPs – Stand Up Paddeling Boards. Wer sich im Sommer auf den Weg zu einem See oder Fluss macht, um Erholung zu finden, wird früher oder später auf Menschen treffen die über das Wasser gleiten. Dabei stehen sie meistens aufrecht und halten ein langes Paddel, mit dem immer wieder in das Nass gestochen wird. Diese Trendsportart ist inzwischen zu einem Jedermann Sport geworden und erfreut Groß und Klein. Diese Sportart ermöglicht auf einfache Weise ein Höchstmaß an Relaxing verbunden mit Sport und einem erstklassigen Herz-Kreislauf-Training.
Neben dem Spaß den das Paddeling bringt, ist es auch noch günstig und einfach in der Handhabung. Bei den inzwischen üblichen aufblasbaren Modellen kommt zudem noch eine einfache Transportmöglichkeit und wenig Platzbedarf bei der Winterlagerung hinzu. Doch es gibt einiges zu beachten und darauf gehen wir in unserem Aufblasbare-Board-Stand-Up-Paddling Test nun etwas ein.
Das Material
Die ersten SUPs glichen noch klassischen Surfboard. Hart, robust aber auch schwer und unhandlich. Diese Boards waren und sind so gut wie unzerstörbar. Da die Belastungen beim SUP fahren jedoch um ein Vielfaches geringer sind als beim Surfen da diese Sportart nur auf ruhigeren Gewässern praktiziert wird, sind die oben genannten Eigenschaften beim SUP nicht erforderlich. Daher haben sich sehr schnell die aufblasbaren Boards durchgesetzt.
Die Festigkeit steht einem laminierten Board in nichts nach. Sie wird erreicht mithilfe eines sehr robusten Materials, das extrem Reißfest ist. Das Board wird im sogenannten Dropstitch Verfahren gefertigt, das bedeutet die Nylonfäden werden millionenfach miteinander verwoben und dann zugeschnitten. Im Anschluss wird alles in mehreren Lagen verklebt.

Die Vorteile eines aufblasbaren gegenüber einem Hardboard

Mindestens 10 Vorteile bieten die sogenannten inflatable (aufblasbaren) Boards gegenüber Hardboards wie wir in unserem Aufblasbare-Board-Stand-Up-Paddling Test herausgefunden haben:
ein inflatable SUP Board ist um ein Vielfaches leichter, als ein Hardboard

  • das aufblasbare Board passt leicht in kleine Packtaschen und lässt sich somit in jedem öffentlichen Verkehrsnetz, Flugzeug oder Auto transportieren
  • ein Hardboard vom Autodachträger zu nehmen bzw. es erst dort zu befestigen ist gegenüber dem ca. 10 minütigen Aufwand des Aufpumpens viel langwieriger und Nerv raubender
  • Festigkeitsgrad, Stabilität und stehen einem Hardboard in nichts nach und werden Sie ebenso begeistern.
  • Passiert es dann doch mal, nämlich der Sturz vom Board, sind die weichen kanten des SUP im Gegensatz zu den harten kanten eines klassischen Boards, ein echter Kaufgrund
  • ein SUP ist die ideale Badeinsel für Kids
  • das Material überzeugt sogar auf Kiesstränden
  • die Lebensdauer eines Stand-Up-Paddeling Boards liegt bei richtiger Pflege bei mehreren Jahren
  • kaum Platzbedarf bei der Winterlagerung im Gegensatz zu den starren Hardboards
  • der Preis gegenüber einem Hardboard liegt bei weniger als die Hälfte

Unsere Top 10 – Aufblasbare Board Stand Up Paddling kaufen

Welches SUP für welchen Einsatz

Die meisten Hersteller geben die Größen der Boards in „Inch“ oder „Fuß“ an. Zur weiteren Orientierung hier die übersetzen Werte: 1 Fuß sind 30 cm und 1 Inch entspricht 2,54 cm.

Das Einsteiger Board

Anfänger sollten ein SUP erwerben, welches etwa 10 bis 12 Fuß lang und 32 bis 36 Inch breit ist. Je breiter das SUP, desto wendiger und kippsicherer ist es.

Das Allrounder Board

Ein Allrounder definiert sich durch ca. 9 bis 10 Fuß Länge. Mit diesen Maßen liegt ein aufblasbares Stand-Up Board sehr stabil auf dem Nass und macht kurze Touren, lässiges Cruisen und sogar Wellenreiten möglich.

Das Touring Board

Größere Touren auf Flüssen oder Seen lassen sich mit einem Board ab 12 Fuß realisieren. Selbst mitfahrende Kinder oder Hunde können auf diesen Boards mitfahren. Bei längeren Touren über mehrere Tage sollte ein Gepäcknetz gekauft werden, welches sich am Heck befestigen lässt (beim Kauf auf die Option achten)

Der Wellenreiter

Um Wellen reiten zu können muss ein kurzes Board gekauft werden. Nur so erreicht man eine gute Drehfreudigkeit.

Der Racer

Mit einem 14 Fuß langen und unter 30 Inch breiten SUP erreicht man perfekte Richtungsstabilität. Sehr hohe Geschwindigkeiten sind für Profis damit leicht erreichbar. Neueinsteiger könnten durch die schmale, wackelige Form anfangs an ihre Grenzen gebracht werden.

Das Yoga Board

Diese Boards sind breit und lang, damit auf diesen Yoga-Übungen durchgeführt werden können. Eine Anti-Rutsch Beschichtung über die gesamte Stehfläche, ähnlich einer Yoga-Matte, verhindert das Abrutschen.

Das Family Board

Familien mit Kindern haben gemeinsam Spaß an einem breiten, mittellangen SUP Board. Dieses Family Board liegt stabil, ist sehr leicht zu manövrieren und für diverse Gewichtsklassen geeignet.
Tipp:
Gerade für Kids gibt es Stand-Up-Paddle Boards günstig zu kaufen. Die schmale und kurze Bauart bietet gute Wendigkeit und hohen Funfaktor.

Die wichtigsten Kauffaktoren

Die Maße

Die Länge:

Ein kurzes SUP bietet Wendigkeit und Paddel-Spaß in unmittelbarer Ufernähe.
Desto länger ein aufblasbares SUP Board ist, umso feiner gleitet es geradeaus. Zudem sind mehrere Paddelschläge hintereinander auf einer Seite machbar.

Die Breite:

Mit 32 Inch breite liegt ein SUP sicherer auf dem Wasser. Durch die größere Fläche entsteht mehr Stabilität.

Die Stärke:

Die Normalmaße bewegen sich um die 4 und 6 Inch.
Mit der kleinsten Stärke von 4 Inch beginnt preislich die Einstiegsklasse. Diese Stärke ist jedoch nur für maximal 60 Kilo oder Kinder ausgelegt. Wird das Board mit mehr Gewicht belastet, kann das Material nachgeben und das Wasser tritt über. Daher sollten Erwachsene auf die 6 Inch zurückgreifen.

Die Form:

EinBoard mit breitem Heck und runder Nase ist kippstabiler als eines mit schmalem Heck und spitz geformter Nase.
Ausstattungsmerkmale, die ein SUP haben muss

Finne(n)

Zumeist besitzt ein Paddling Board eine abnehmbare, zentrale Finne am Heck und zwei weitere, feste Seiten-Finnen, welche als feststehende Flossen zur Richtungsstabilität verbaut sind.

Tragegriffe

beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Board über Tragergriffe an den Seiten sowie vorn und hinten verfügt.

Edelstahl-D-Ring

Am Heck muss ein Edelstahlring eingearbeitet sein um das Board befestigen zu können. Hierfür wird eine Sicherheitsleine benötigt.

Rutschfeste Oberfläche

Ein Stand-Up-Paddeling Board muss über eine rutschfeste Oberfläche verfügen.

Nützliche Extras

Gepäckhalterung

Für längere Touren sollte eine Vorrichtung vorhanden sein an der Klemm oder Spanngurte befestigt werden können. Je nach Bedarf gibt es auch SUP welche über die Möglichkeit verfügen einen Sitz anzubauen. Dafür sind jedoch weitere D-ringe erforderlich.

Das Paddel

Material:

Aluminium, Fieberglas oder Carbon sind die Materialen, aus denen die Paddel bestehen • Aluminium ist am günstigsten, jedoch relativ schwer
• leichter hingegen ist Fieberglas
• das teuerste Material ist Carbon. Es besitzt das geringste Gewicht und gleichzeitig die beste Steifigkeit und den bestmöglichen Auftrieb. Ein Carbon-Paddel treibt mindestens fünf Minuten auf dem Wasser, bevor es sinkt

Blatt-Größe:

• ein großes Paddelblatt erfordert einen größeren Kraftaufwand. Dafür bietet es aufgrund der großen Fläche einen hervorragenden Vortrieb
• beim Wellen-Surfen sollte auf ein kleines Paddel gesetzt werden da damit schneller agiert werden kann

Länge des Paddels:

• Grundregel: die Länge sollte die Körpergröße um 15 bis 20 cm übertreffen
• Ideal sind Längen-verstellbare Paddel
• in der Regel sind die Paddel zerlegbar und passen dann in jede Tasche

Die Pumpe

• eine Doppelhubpumpe füllt das SUP sehr schnell mit dem erforderlichen Druck
• Sie sollte über ein Manometer verfügen

Die Fangleine (Leash)

Über den D-Ring, der am Heck verbaut ist wird die Fangleine um den Knöchel gelegt. Somit ist das Board nach jedem Sturz schnell wieder erreichbar

Extra Zubehör

Schwimmweste(n):

Gesetzlich nicht vorgeschrieben und nicht dringlich notwendig, da aufgrund der Leash eine Verbindung zum SUP gesichert ist
Dennoch: für Kids sind Schwimmwesten unbedingt zu empfehlen!

Neoprenanzug und Handschuhe:

Ein Neoprenanzug schadet nie, insbesondere wenn der Sport auch im Herbst/ Frühjahr ausgeübt wird

Surf-Schuhe:

Surf-Booties halten die Füße warm und schützen vor scharfen Kieseln oder Glasscherben in den Gewässern
Die rutschfeste Sohle sorgt für noch besseren Stand

Wasserdichte Gepäcktasche:

Kleidung, Proviant und Wertgegenstände sind in einem Wasserdichten Packsack hervorragend verstaut

Kajak-Sitz:

Mit ihm wird ein SUP zum bequemen Touren Kajak
Zur Befestigung müssen D-ringe am Board vorhanden sein

Fazit unseres Aufblasbare-Board-Stand-Up-Paddling Test

Ein aufblasbares Stand-Up-Paddeling Board ist die perfekte Alternative zu einem Hardboard. Es ist leicht, gut zu transportieren und ist variabel an unterschiedliche Bedürfnisse anpassbar. Es bietet eine Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten und somit für jeden genau das richtige um seinen individuellen Spaß zu haben. Ein SUP ist der ideale Freizeitbegleiter.

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